3 Years Youpila

Die Startup-Schule mit Natalie Brüne hat Conni anläßlich des 3 jährigen Jubiläum von Youpila interviewt. Viel Spaß beim lesen!

Liebe Conni,

ihr habt heute 3-jähriges Jubiläum – erst einmal herzlichen Glückwunsch! Du hast etwas Wunderbares aufgebaut und machst damit viele deiner Kundinnen glücklich. Ich selbst gründe gerade mein zweites Unternehmen und weiß, dass gerade aller Anfang schwer sein kann und dass es super schön ist, mal einen Blick zurückzuwerfen auf die Anfänge.

 

Wenn du jetzt einmal an den Start von Youpila denkst! Wie hat alles angefangen? Wie bist du auf die Idee gekommen?

Liebe Natalie, ich freue mich, dass wir beide auf dem Weg noch einmal zusammen kommen. #girlssupportgirls Wow, ja Youpila .. das ist ein ganz großes Gefühl für mich. Wahnsinn. 3 Jahre gibt’s uns! Wie geil! Ich hab lange in der Werbung gearbeitet bis ich mit 36 Jahren meinen Sohn Charly bekommen habe. Da ich immer schon sportlich war, Joggen, Pilates, alles gemacht habe, habe ich während der Elternzeit beschlossen eine Pilates- und Postnataltrainerausbildung zu machen. Das Thema Rückbildung war für mich ja superpräsent. Ich empfand die Rückbildungsgymnastik als gut, aber nicht soo innovativ. Die Idee das quasi zu „revolutionieren“, war geboren. Das war in meinem Kopf und ging nicht mehr raus. Zudem habe stundenweise in einem Pilatesstudio gearbeitet und die Besitzerin hatte mich direkt zu Beginn meiner Tätigkeit dort damals gefragt, ob ich nicht einen privaten Workshop für ein amerikanisches Barre Workout buchen möchte, damit ich die Trainings in ihrem Studio geben kann. Ich habe mich in das Workout verliebt, es passte zu mir und meinem Körper und ich habe die Kurse gefüllt. Das war ein Zeichen an mich selbst.

 

Da mich das Thema Barre total interessiert hat und es vor Youpila gar nicht so krass En Vogue war in Düsseldorf, habe ich mein Wissen mit sehr viel Engagement und Eigenleistung, super viel Arbeit an mir selbst, Recherchen und Reisen in die Staaten, also den Urspung des Barre Workouts, ausgebaut, intensiviert und meinen eigenen Stil entwickelt. Das mache ich bis heute, und ich denke das sieht und spürt man auch. In meiner gegründeten Academy für Barre Workout lernt man Barre in mehreren Monaten.

 

Vor allem für Mamas war es schwer einen geeigneten coolen Ort zu finden, der die Bandbreite an modernen Trainings und dem Surrounding bietet. Ich konnte mein Marketingwissen mit meiner sportlichen Leidenschaft kombinieren. Das wundervolle-einzigartige Design, die spezielle Bildsprache, die Studioeinrichtung, all das entsteht in meinem- und dem Kopf meines Mannes, der als Freier Creative Director tätig ist. Es war geschehen, Youpila ist entstanden und ich habe meinen Job gekündigt.

 

Von erfolgreichen Gründer/innen höre ich immer wieder, dass sie ein starkes „Warum“ haben, das heißt, dass ihr Business auf einer Vision aufbaut. Was war bzw. ist deine Vision hinter Youpila?

Ich liebe es mir einen Raum zu schaffen in dem ich mich wohl fühle. Und mit Raum meine ich nicht nur 4 Wände. Alles beginnt im Kopf. Und da muss es schon stimmen. Sich mit sich selbst wohl fühlen, sich in seiner Welt absolut richtig fühlen, das nach außen bringen und mit anderen Menschen teilen. Das ist meine Gleichung und die Antwort war für mich Youpila. Ein aus mir herausgewachsener Gedanke, der fortwährend aktiv ist.

 

Was macht dich besonders glücklich, wenn du siehst, wie sich deine Vision Stück für Stück realisiert?

Ich sitze als stiller Beobachter im Studio und weiss wie leer und anders es dort vor unserem Einzug aussah und sich anfühlte. Dann kommen all diese tollen Menschen und lachen und schwitzen und socializen sich. Sind happy. Ich fühle wie sich meine ehemalige Gedankenblase mit Leben füllt und freue mich. Das ist Youpila-Glück.

 

Was waren die größten Herausforderungen, die du gemeistert hast?

Die 20 Stunden Geburt meine Sohnes im Geburtshaus Düsseldorf. Wie stark wir waren. Mit ihm ist auch Youpila geboren. Ohne ihn gäbe es das alles nicht.

 

Ansonsten ist das tägliche Business mit allen Facetten des Unternehmertums eine immerwährende Aufgabe die einen wachsen lässt. Ich arbeite 16 Stunden am Tag, denke quer, mehr und weit.

 

Wieso hast du dich überhaupt für die Selbstständigkeit entschieden?

Ich war vor Youpila auch schon selbstständig in der Werbung unterwegs, daher war der Schritt keine so große Sache. Zu dem liebe ich es frei zu sein. Das gibt mir wahnsinnig viel Energie.

 

Als Youpila noch ganz klein war, war dir da schon klar, dass es mal so wachsen würde?

Ich hatte eine leise Ahnung, da ich den Markt vorher sehr gut kannte. Ich wusste dass es Derartiges definitiv nicht gab. Also Pilates, Rückbildungsgymnastik und Barre Fitness gab es, aber nicht in dem Gesamtkonzept mit meinem Style.

 

Viele Frauen da draußen sicherlich: „Wie macht sie das? Familie, Frau sein und Business unter einen Hut bekommen?“ – Magst du uns dein Geheimnis verraten? 

Eine gute Lebensorganisation, Klarheit, Disziplin (doofes Wort ist aber so), starker und realistischer Kopf gepaart mit Visionen und Träumen. Einen tollen Mann, top Babysitter, ein Netzwerk aus Menschen und Freunden. Liebe.

 

Was gibst du Menschen mit auf den Weg, die auch etwas Eigenes kreieren und ihre Projekte umsetzen möchten?

Wahrhaftigkeit zahlt sich aus. #hardworkpaysoff

 

 

Wohin geht die Reise? Darfst du schon verraten, wie es in der Zukunft weitergeht?

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. 5. Studio nach 3 Jahren. Bäms.

 

Danke liebe Conni für das schöne Gespräche und deine herzliche und authentische Art. Du bist Vorbild für viele Frauen! Mach weiter so!

Date

18. Januar 2019

Category

Presse